#2 Transparenz vs. Schutz

Shownotes

Wie offen sprichst du in der Krise mit deinem Team und schützt du damit wirklich sie oder dich selbst?

Zu Gast: Linn Rose, Nachfolgerin in sechster Generation, Rose Druck GmbH (Landau)

Linn auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/linn-rose-69ab9520b/

Nina hat bei d.vinci in der Corona-Zeit sehr früh alles offen kommuniziert: Maßnahmen, Unsicherheiten – auch die eigenen. Das hat Loyalität und Verständnis geschaffen, aber auch Tempo und Leichtigkeit gekostet. In dieser Folge spricht sie mit Linn Rose, die ihr Team durch eine krisengebeutelte Branche geführt hat. Beide gehen denselben Weg und benennen ehrlich seinen Preis. Warum Zumutungen eigentlich etwas positives sind, und welches Bedürfnis eigentlich in der Krisenkommunikation bedient wird – das hört ihr in dieser Folge.

3 Kernfragen der Folge:

  • Warum offene Kommunikation in der Krise Loyalität schafft – und trotzdem Tempo und Leichtigkeit kosten kann.
  • Was die Lücke füllt, wenn Führung schweigt und warum es selten etwas Gutes ist.
  • Wieso klare Kommunikation eine Zumutung ist, und genau darin eine Wertschätzung liegt.

Nina auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nina-rahn/

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Transkript anzeigen

00:00:01: Erlebnis trifft.

00:00:02: Ergebnis, der Podcast.

00:00:04: Ich bin Nina Rahn, Host Unternehmerin Nachfolgerin und Geschäftsführerin bei DaVinci.

00:00:10: Wir sprechen hier über Spannungsfelder und Dilemmatar die uns im Unternehmensalltag begegnen Über menschliche Momente, die wirklich zählen.

00:00:21: Hallo und schön dass ihr da seid!

00:00:23: ich freue mich sehr das wir heute miteinander sprechen zum Thema Transparenz.

00:00:27: Wer so Schutz?

00:00:28: was sagst du deinem Team in der Krise?

00:00:32: Ich habe heute die Linn bei mir.

00:00:34: Linn ist auch Nachfolgerin und bevor ich da gleich ins Detail gehe, kann ich sagen eines ist sie und das ist Krisenerprobt!

00:00:42: Und ich freue mich total, dass du da bist Linne.

00:00:45: Hallo freu mich auch mit dir zu sprechen heute.

00:00:48: Hast Du Lust ein bisschen Kontext zu geben?

00:00:51: Zu dir, zu eurem Unternehmen oder natürlich auch zu dem Krisenumfeld in dem ihr euch bewegt?

00:00:58: Sehr gerne, ich bin den Rose.

00:01:00: Ich bin Geschätzführerin von der Rose-Druck mit Sitz in Landau in der Pfalz.

00:01:04: Wir sind ein europaweit tätiges Druckunternehmen Mit hundertfünftig Mitarbeitern und produzieren tatsächlich in größerem Stil in hohen Auflagen Magazine, Kataloge und Beilage für unsere Kunden die vor allen Dingen aus dem Handel kommen aber auch Verlage sind.

00:01:24: Und ja, man sagt der Truppbranche nach.

00:01:27: Wir sind eine krisengebeutelte Branche und haben in den letzten Jahrzehnten schon ein bisschen was aushalten müssen.

00:01:33: Ja richtig schön dass du da bist weil ich glaube da wirst du die perfekte Expertin aus der Praxis.

00:01:38: für die Praxis war es das Thema Kommunikation in der Krise insbesondere interne gegenüber dem eigenen Team sozusagen angeht weil du hast ja nie oder wir alle haben ja in den Krisen als Führungsperson immer dieselben Fragen Was ist das, was ich transparent mache?

00:01:53: Wie weit öffne ich mich und wo halte ich auch Dinge erst mal oder langfristig zurück aus unterschiedlichen Impulsen heraus.

00:02:02: Ich glaube für Transparenz spricht dass wir natürlich unser Team es erwachsene Menschen ja und die können sicherlich mit uns vieles tragen wenn wir ihnen erklären warum die Dinge so sind wie sie sind.

00:02:15: Ich behaupte auch dieses Öffnen schafft Verbindung und Loyalität und Commitment.

00:02:21: Aber es gibt natürlich auch die Schutzperspektive, dass nicht jede Unsicherheit sofort geteilt werden muss.

00:02:28: Weil zu viel Informationen ohne Antworten, ohne Perspektiven kann natürlich auch lähmen und kann vielleicht Menschen auch eher in die unnötige zusätzliche Verunsicherung tragen.

00:02:39: Und ich glaube dahinter stehen mehrere Fragen, nicht nur Transparenz wäre so Schutz sondern auch die Frage ist das eigentlich das Bedürfnis des Teams was ich hier gerade bediene?

00:02:47: oder bediene ich eigentlich eher gerade mein eigenes Schutzbedürfnis, oder mein eigeneres Offenheitsbedürfen.

00:02:53: Und ich kann dir vielleicht kurz erzählen so aus meinem Leben und meinen Momenten und ich nehme jetzt die Krise der letzten Jahre so ganz typisch Covid- oder Corona.

00:03:05: Ich habe mich damals dafür entschieden sehr früh sehr offen alles im Prinzip alles zu kommunizieren wie es dem Firma geht, wie wir jetzt vorangehen wollen was für Maßnahmen wir ergreifen.

00:03:14: aber auch Meine eigene Unsicherheit war, glaube ich auch sehr spürbar.

00:03:18: Ich wurde von einem Kollegen mehrfach hinterher noch darauf angesprochen dass ich ja hier mal durch die Räume gelaufen bin und offensichtlich wirklich mitgenommen war von der Situation in der wir uns befunden haben weil es mich echt gestruggelt hat was da gerade so los ist.

00:03:34: Und ich hatte.

00:03:34: die Vorteile die ich raus genommen habe waren das unser Team einiges mitgetragen hat.

00:03:40: Ich hab super viel Loyalität geerntet dafür Viel Verständnis für Entscheidungen, die auch uncool waren.

00:03:47: Weil wir halt sehr die Beweggründe immer dargelegt haben und ich glaube ja auch sehr offen damit war, warum was steckten dahinter?

00:03:53: Und was passiert da gerade bei mir?

00:03:56: Counter-Sight würde ich sagen.

00:03:59: es gab natürlich ein bisschen Fluktuation Es gab Menschen, die konnten das nicht mittragen.

00:04:02: Das wäre möglicherweise auch ohne die offene Kommunikation passiert und es war aber die Leichtigkeit ist ein bisschen flöten gegangen Die Unsicherheit dieser wirklich maximal unsicheren Situation.

00:04:17: Ich fand die schon aufs Team auch übergesprungen und ich hätte mir eigentlich mehr kreativen Schwung in diese Kise gewünscht, den hatten wir nicht so richtig.

00:04:24: Der kam lange nicht in Gang.

00:04:27: Und zusätzlich wurden über die Dinge auch sehr ausgiebig diskutiert.

00:04:31: also dadurch dass ich sehr viel in die Breite gegeben habe ist glaube ich auch ein bisschen das Gefühl entstanden, dass bei ganz vielen Dingen am liebsten noch alle mitreden möchten.

00:04:40: Das hat ja auch ganz viele Vorteile ist aber auch in Krisenmodus nicht immer hilfreich oder manchmal auch schwierig, das dann so zu halten.

00:04:49: Das heißt bei Kurzarbeit, Homeoffice

00:04:50: etc.,

00:04:51: haben wir da noch sehr viel diskutiert intern und das Ganze kam erst wieder in Schwung als wir uns dem Markt wieder so richtig gewidmet haben und gesagt haben okay hier geht es gerade wieder aufwärts, hier dürfen wir uns wieder den Kunden widmen und dann ist das ganze wieder.

00:05:04: wie ich sagen hat sich das so zurechtgerockt.

00:05:07: Deswegen habe ich gar nicht so schlechte Erfahrungen damit sehr offen zu kommunizieren.

00:05:11: Ich würde es wieder machen, würde aber sagen das bringt auch immer ein Risiko mit sich und deswegen frage ich dich mal als Expertin wie du das siehst weil du hast ja deutlich mehr Krisen durchgemacht schon.

00:05:24: und gibt es die eine wo du sagen würdest oh die ist mir noch voll im Gedächtnis?

00:05:32: Was heißt viele Krisen mitgemacht?

00:05:34: Ich bin die sechste Generation in dem Unternehmen.

00:05:36: Das heißt, das Unternehmen hat sehr viel Krisen gemacht und unter anderem auch eine Insolvenz.

00:05:40: Ich bin tatsächlich erst seit fünf Jahren hier in der Geschäftsführung im Unternehmen und von daher war natürlich die letzten fünf Jahre spannend und auch durchaus mit Krisen ausgipflastert kann man sagen.

00:05:54: aber es sind nicht alles meine Krisen.

00:05:58: Es gibt sicherlich hier bei uns Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die schon die ganze Bandbreite mitgemacht haben.

00:06:05: Die zum Teil ja an die vierzig Jahre im Unternehmen sind bis sie dann in Rente gehen und die wirklich schon sehr vieles miterlebt haben.

00:06:12: Meine größte Krise oder gefühlt grösste Krise war eigentlich das Thema als wir auch im Jahr dreiundzwanzig in die Kurzarbeit mussten.

00:06:24: tatsächlich Die ja eine Thematik, die sich natürlich entwickelt daraus.

00:06:34: Dass es Umstände gibt zurückzuführen auf die Ukraine den Ausbruch des Ukrainekriegs und allem was sich da an Lieferketten thematiken, an Kostensteigerung in Energiepreisentwicklung ergeben hat.

00:06:48: Und als Folge daraus mussten wir dann eben auch eine Phase von drei Monaten in Kurzarbeit überbrücken.

00:06:55: kommunikativ auch herausforderndste Krise.

00:06:59: dies gab, weil es natürlich dann schon an sehr viele, auch sehr persönliche Dinge bei den Mitarbeitern geht.

00:07:06: Ich habe immer so empfunden zu sagen Wenn es äußere Umstände sind, sei es jetzt der Kriegsausbruch oder auch wie Covid- oder sonstige Dinge dann können das Menschen sehr gut nachvollziehen oft und besser nachvollziehend in dem Moment wo sich so ein bisschen auf den Kosmos des Unternehmens bezieht.

00:07:26: Und ja vielleicht auch die Frage im Raum steht zu sagen hat das Unternehmen oder haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens oder hat die Unternehmsführung also ich etwas unterlassen, etwas nicht richtig gemacht.

00:07:38: Und das hat jetzt Auswirkungen auf mich persönlich, auf meine Arbeitszeiten, auf mein Geld am Ende des Monats auf dem Konto.

00:07:46: Das finde ich schon war für mich so der Punkt wo ich gesagt habe okay Jetzt wird es spannend!

00:07:55: um es mal so zu formulieren.

00:07:58: Was heißt für dich jetzt wird spannend?

00:08:00: Also, für welchen Weg hast du dich damals entschieden?

00:08:03: würdest du sagen ich bin eher den Weg der Offenheit, der größtmögliche Offenhalt gegangen oder hast du sehr, sehr dekiv abgewogen was du wie kommunizierst?

00:08:12: also Ich glaube da bin ich sehr bei dir.

00:08:15: also ich habe auch immer vor allem was war den weg der maximalen offenheit gewählt Wegen konnte und abgewogen habe, war ein bisschen der Zeitpunkt zu sagen.

00:08:29: Was ist mein Informationsstand?

00:08:31: Wie weit bin ich?

00:08:32: weiß Ich alles was ich wissen muss?

00:08:35: Bin ich gut genug informiert und vorbereitete drauf?

00:08:38: Und wann ist der zeitpunkt wenn ich damit sozusagen raus gehe und mit den Leuten spreche und mit wem dann?

00:08:43: in welcher reinfolge?

00:08:44: aber Inhaltlich immer sagt man mit größt möglicher Transparenz und Klarheit allen gegenüber.

00:08:52: soweit das geht

00:08:54: Und hast du Kommunikationswege, die du gewählt hast?

00:08:57: Also ganz spezifisch gehst.

00:08:59: Du kannst es dir erklären.

00:09:01: Habt ihr Teamleiter-Strukturen, die mit einbeziehen?

00:09:04: Es gibt bis andere Organe, die man benutzt.

00:09:08: Mit einem beziehen musst du im Prozess oder möchtest... Oder machst du das alles mit dir selber aus und trägst dann das sehr unmittelbar an die Mitarbeiterschaft?

00:09:18: Geschäftsleitung, das heißt erweiterte Geschäftshörungen um Prokuristen und wir haben Abteilungsleiter.

00:09:23: Und die versuche ich möglichst dann schnell alle beieinander zu haben.

00:09:28: in so einer Situation aber dann auch sehr schnell nachdem die informiert sind.

00:09:33: Zuerst natürlich und auch sag mal ihre Fragen stellen konnten oft Dinge vorwegnemen, die dann aus der gesamten Belegschaft kommen.

00:09:43: Fragen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die an sie herangetragen werden, dann schon mal vorbesprochen werden können und einfach auch nochmal geklärt werden kann.

00:09:51: wie ist genau die Situation?

00:09:53: Aber nach dieser Runde geht es dann sehr schnell an alle weil's mir doch auch wichtig ist persönlich zu sprechen mit allen Das heißt, nicht nur über diese Kaskade oder über die Abteilungsleitungen zu sprechen und sie als Sprachrohr zu benutzen.

00:10:08: Und zu sagen bitte gibt es weiter sondern einfach auch in möglichst vielen runden kleinen oder groß im Rahmen von der Belegschaftsversammlung oder auch einfach von können wir uns alle mal drei Minuten zusammenstellen und kurz miteinander sprechen darüber zu informieren weil doch auch so habe ich's zumindest erlebt einiges verloren gehen kann, wenn dann jemand gerade irgendwie sagt, ich habe aber rechts und links noch was anderes, das im Moment mit der Produktion zusammenhängt oder auch vielleicht ein anderes Thema wo ich eigentlich im Kopf gerade hänge.

00:10:43: Dann weiß man selber eine Nachricht und fünf Verteiler da kommt am Ende etwas anderes bei raus und deswegen versuche ich es tatsächlich in mehrfacher Form sozusagen ins ganze Unternehmen zu geben.

00:10:57: Ja meine Erfahrung ist Es hat auch eine Flipside, du kannst das nicht alles.

00:11:02: Du musst halt ganz schön viel auffangen bei der Menge an Mitarbeitenden die ihr habt natürlich nochmal umso mehr.

00:11:08: aber ich glaube du bist halt die als Unternehmerin die das wirklich fühlt so ganz in sich drin und das glaube ich kannst du nicht nur an der Oberfläche... also du kommst ja nicht nur auf einer Oberflächen in Worten sondern auch in dem was da für dich hintersteckt und was du vielleicht auch sichtbar machst an Gefühl und Emotionen und Haltung.

00:11:25: Und ich glaube das kann, dass es nicht so einfach übertragbar ist meine Erfahrung zumindest.

00:11:31: Weshalb ich das total verstehen kann wie du da was du da machst oder warum du so auch versuchst auf die Menschen dann quasi so unmittelbar wie möglich zu gehen und gleichzeitig aber Frage an dich wie menschst du das denn wenn da jetzt Einzelbefindlichkeiten kommen?

00:11:45: Was sich mir gerade bei Kurzarbeit was das Thema angeschnitten echt vorstellen kann Das sind ja ganz persönliche Sorgen die da auch auf den Tisch kommen Ärgernisse oder Ängste, die du vermutlich nicht pauschal mit einer Betriebsversammlung irgendwie einfangen kannst.

00:12:02: Ja genau also meistens ist es eher so wenn man sagt Betriebesversammlungen oder Belegschaftsversammelungen dann ist das sozusagen Gienachricht einmal an alle und dann sind tatsächlich diese vielen kleinen Gesprächen in dem dann eben auch oft die Fragen gefragt werden die man sich vielleicht von der großen Runde eben auch manchmal nicht traut zu fragen wo's dann eher an die persönlichen Dinge geht.

00:12:23: Das kann man nur oft in Einzelgesprächen und in Einzelfall Betrachtungen machen.

00:12:29: Mir geht es auch so, ich glaube manchmal wünscht man sich vielleicht ... Man könnte ein bisschen seine eigene emotionalen Situationen etwas hinter dem Berg halten und sagen ja... ist es mir nicht ganz so anzusehen, dass es mich tatsächlich bewegt.

00:12:48: Aber auf der anderen Seite ist auch das was die Leute irgendwie versuchen zu erfahren also sie wollen einen glaube ich auch spüren und sehen ist es authentisch und wie viele Sorgen kann man denn erkennen?

00:12:58: Und wie, sag mal... Wie wenig Ist vielleicht doch dran, wie viel ist dran?

00:13:06: Wie gut ist es vorbereitet und vieles davon kommt in im persönlichen Gespräch.

00:13:12: Wenn man jemanden eben auch beobachten kann nicht nur miteinander spricht am Telefon oder wenn man jemand spüren kann, wie nervös der ist, wie cool er damit einfach ganz gut rüber.

00:13:26: Ja das heißt du gehst wahrscheinlich wirklich konkret in den Betrieb an die Menschen wirklich ganz vor Ort, ganz präsent ran um drei D-Erfahrung sozusagen zu schaffen.

00:13:38: Also um dich erlebbar auch zu haben.

00:13:41: Ja

00:13:41: weil ich glaube das... also ich habe es immer so empfunden in solchen Situationen dass man mich einfach auch beobachtet und so ein bisschen ja vielleicht auch an meinem Befinden, an meinem Agieren natürlich irgendwie versucht abzulesen Was ist es für eine Situation?

00:13:58: Wie wird damit umgegangen?

00:13:59: und für mich ist das auch selbst eine total wichtige Sache, in so einem Moment bei den Menschen zu sein.

00:14:06: Das mit ihnen zu besprechen, zu erklären ihre Fragen zu verstehen, auch ihre Sorgen zu verstehen und dann auch darauf reagieren zu können.

00:14:13: Ich empfinde es persönlich eher als schwierig zu sagen diese Distanz auszuhalten und nicht zu wissen wie ist denn jetzt gerade die Stimmung in der gesamten Belegschaft, sagen sie auch ist nicht das erste Mal vielleicht, haben wir schon mal gehabt.

00:14:31: Eigentlich sind wir ganz entspannt damit oder es jetzt wirklich gerade so richtig aufruhr.

00:14:37: Das kann man eben einfach am besten im direkten persönlichen Kontakt mitten in der Produktion oder in der Frühbesprechung oder wo auch immer total gut spüren und kann auch ein bisschen über die Tage Stunden danach nacharbeiten.

00:14:52: Manchmal denke ich... Ich hab's doch glaube ich schon mal gesagt, wenn ich hier bei uns rein laufe.

00:14:57: Ich spüre wie es dem Laden geht und ich kann das nicht in... Also ich kann auch in Zahlen gucken und so ist alles aufwichtig.

00:15:03: aber ich spüre es beim Rheinlaufen und das hört sich an wie wenns dir wahrscheinlich ähnlich geht, ne?

00:15:09: Wie den sich da so ein Bild formt.

00:15:11: Wir haben einen, wir arbeiten im Psychbetrieb Ein Schichtwechsel und der findet um vierzehn Uhr Mittags statt.

00:15:18: Und das ist natürlich so, wenn man zu Büroarbeitszeiten unterwegs ist eigentlich mittendrin.

00:15:23: Und an diesem Schichtwechsel, wenn dann alle sozusagen sich in der Tür begegnen und ausstechen und einstechen kann man abhören wie ist denn die Stimmung?

00:15:32: Leger!

00:15:33: Pfeifen, die beim nach Hause gehen und begrüßen sie sich oder es ist vielleicht eher ruhig heute und ja... Man spürt das, wenn mal reinkommt, wie ist so die Lage?

00:15:43: Ja, richtig gut.

00:15:44: Wir sind ja beide wahrscheinlich also so höre ich es raus eher auf dieser Perspektive unterwegs tendenziell transparent mit den Dingen umzugehen auch die eigenen Emotionen in gewissem Maße sichtbar zu machen Also nicht künstlich hinter dem Berg zu halten Würdest du sagen weil Du hast ja hinter dir auch Generation zwei drei und vier Hast Du mir gerade erzählt Eures Unternehmens was ich mega finde quasi mitgebracht in das Gespräch.

00:16:09: Glaubst du, dass das – also weißt es vielleicht auch?

00:16:12: Ob das bei anderen Vorgängern von dir anders gehandhabt wurde?

00:16:16: oder kennst du andere Unternehmer und Unternehmerinnen die eben bewusst anders agieren.

00:16:21: Und vielleicht sagen ich gebe meinen Mitarbeitern erst Informationen wenn sie für mich wirklich gefestigt und ganz klar sind.

00:16:32: Also ich glaube, was ich selber miterlebt habe ist natürlich mein Vater der sozusagen vor mir die Verantwortung hat und das gemacht hat.

00:16:40: Und der war auch immer zumindest in dem Staat, in dem unser Unternehmen jetzt ist, immer mitten drinnen und ganz nah an den Menschen und hat es versucht alles immer sehr direkt, ganz transparent und offen und klar zu machen.

00:16:54: Und es gab aber auch eine Phase, in der war unser Familienunternehmen Teil eines großen Konzerns oder einer Aktiengesellschaft und das hat dann nochmal andere Dimensionen.

00:17:05: Also dann ist tatsächlich die Frage wann wird welche Information... An die Mitarbeiterin gegeben, darf sie überhaupt an die Mitarbeiterinnen zuerst gehen oder muss sie erst anderen Instanzen kommuniziert werden.

00:17:18: Und da gibt es glaube ich dann sehr klare Regeln auch in festgeschriebene Regeln wer wann wem was zu kommunizieren hat.

00:17:28: Wir sind Ich sage immer Bier, wenn ich das Unternehmen meine.

00:17:33: Mein Vater hat tatsächlich mit diesem Konzern und dieser Aktiengesellschaft dann auch eine Insolvenzsituation gehabt.

00:17:42: Die ist in die Insolvens gegangen und da war es natürlich so dass das erste was dann kommt der Gang zu einem Insolventsgericht ist und erst danach kann man die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über sowas informieren und das ist eigentlich für mein Gefühl die schwierigste Situation, die man hat.

00:17:59: Eigentlich würde man gerne zuerst mal den... Die innersten, die direkt davon betroffen sind, die sofort damit irgendwie umgehen müssen und arbeiten müssen informieren.

00:18:07: Und das erste was man machen muss ist erstmal die Öffentlichkeit mit einem Beziehen.

00:18:12: Das ist eine schwierige Situation und ich freue mich und bin froh darüber dass ich es nicht so machen muss sondern dass ich tatsächlich in einem relativ kleinen Unternehmen andere Möglichkeiten habe.

00:18:23: Ja absolut!

00:18:24: Ich frage mich auch Und vielleicht hast du da auch Tipps oder Erfahrungen, wie du das Handhabst.

00:18:29: Wie man mental für sich in solchen Phasen stark bleibt, genau diese Abwägung zu treffen.

00:18:37: Wo bin ich transparent und wo halte ich auch Dinge zurück?

00:18:39: Wenn ich sie zurückhalte, wie gehe ich damit auch innerlich um?

00:18:42: Weil es erzeugt ja auch einen inneren Druck, wie Du gerade sagst Informationen sehr bewusst zurückhalten zu müssen bei Personen die aber... wo es aber eigentlich in der inneren Haltung widerspricht, sozusagen diese Menschen jetzt nicht zu informieren.

00:18:57: Und deswegen hast du die Erfahrungsberichte wie du damit umgehst?

00:19:00: Wie managest du das wenn sich dieser... Dieser innere Druck nämlich mal aufbaut weil du Dinge noch nicht kommunizieren kannst oder möchtest?

00:19:11: Also ich habe mir auch für andere Situationen, wenn's zum Beispiel um Entscheidungen geht, die vielleicht auch mal unter Druck gefällt werden müssen und herbeigeführt werden, müssen eigentlich angewöhnt so innerlich einen Schritt zurückzugehen.

00:19:29: Auch wenn sie es so anfühlt als müsste ich jetzt von einer Sekunde auf die andere entscheiden habe ich immer nochmal drei Minuten Zeit kurz drüber nachzudenken und zu sagen ich sortiere mich Ich überlege mir noch mal was genau sind denn jetzt die Optionen?

00:19:40: Was kann ich tun um dieses innerliche zurückziehen, einen Schritt rückwärts gehen.

00:19:46: Das ist das was ich dann auch in so einer Situation versuche zu machen und zu sagen ja es ist jetzt irgendwie unangenehm dass sich damit nicht sofort rausrücken kann.

00:19:55: Ich sehe schon was kommt aber ich nochmal sozusagen mich innerlich ein bisschen zurückzu pfeifen um zu sagen das ist morgen noch die gleiche situation auch übermorgen noch die gleichen situationen wird vielleicht sogar ein bisschen besser dadurch dass sie noch ein bisschen liegen darf.

00:20:14: Ja, wir operieren ja nicht am offenen Herzen.

00:20:16: Das muss ich mir manchmal tatsächlich auch sagen.

00:20:18: Ich leige dazu das zu übersehen im Alltag.

00:20:22: aber ich glaube dieser Gap sozuzwang sofort reagieren zu müssen oder sich diesen Gap zu gönnen nicht sofort reagiert zu müssen ist glaube ich total gut und wahrscheinlich wird es besser

00:20:35: für mich eher antrainiert.

00:20:36: Ich neige da auch schon eher dazu zu sagen, wir machen das schnell kurz und rechtsrum ist richtig.

00:20:44: Linksrum machen wir nicht.

00:20:45: aber sagt mein dieses mir tatsächlich es an trainiert zu haben hilft mehr.

00:20:50: Ja

00:20:52: bei mir ist es auch an trainieren und ich muss mich auch methoden angewöhnen oder ich arbeite an Methoden, die mir helfen da mit diese Reflexionspausen zu gönnen explizit.

00:21:01: Weil ich glaube aber ich glaube es ist auch ein bisschen immanent bei uns Unternehmerinnen das dass wir einfach schnell im entscheidend sind und schnell so in der Intuition Und das hat auch sein Wert glaube ich.

00:21:14: Aber ab und zu mal vielleicht einen Schritt zurückzutreten Das hilft dann bestimmt auch.

00:21:18: was ich total spannend finde Wenn ich darauf gucke auf das Thema ist Dass meine Wahrnehmung immer war, dass man uns Familienunternehmern nachsagt.

00:21:28: Dass wir Mitarbeiter eben beschützen, dass wir viel Fürsorge haben, viel mehr als vielleicht im Konzern ist der Fall ist.

00:21:39: und was ich aber in der Kommunikation zumindest gibt ja verschiedene Aspekte von Schützen und Fürsorgen.

00:21:44: Aber in der kommunikation weil die Jetzt nicht rausgehört habt zumindest nicht in dem Sinne, dass ich Menschen vor etwas bewahre.

00:21:55: Sondern dass du durchaus den Personen deinem Unternehmen ja auch was zumutest im besten Sinne weil Du sagst die können das halten und auch aushalten und mit mir zusammen dadurch gehen.

00:22:08: Und es ist eine Perspektive die ich teile.

00:22:10: Aber ich habe mich gefragt, ob das ein Widerspruch ist eigentlich zu dem was man sich so allgemein hin von Familienunternehmen erzählt.

00:22:17: Dass die vielleicht einen sehr hohes Fürsorgeempfinden für ihre Mitarbeitenden haben?

00:22:21: Also ich persönlich empfinde es nicht so.

00:22:23: Ich hab mich in so einer Situation oder in manchen Situationen auch mal gefragt wie würde ich mir wünschen dass man mit mir umgeht?

00:22:29: und natürlich ist die Wahrheit eine ganz klare Transparenz, vielleicht auch schnelle Kommunikation erstmal ne Zumutung.

00:22:39: Im zweiten Schritt ist es auch einfach eine Wertschätzung, dass man daran beteiligt wird mit allem was dazugehört und ich habe eher als Reaktion immer dann auch Mitarbeit entgegen gebracht bekommen.

00:22:53: Das heißt ganz schnell Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die dann fragen okay und was tun wir jetzt?

00:22:58: Und dann anfangen mit zu denken und dann anfingen mitzuarbeiten und eher auch sagen mal im gesamten Kolleginnen-Kollegenkreis für mitarbeiten und für Verständnis sorgen, als dass man eben wenn man das Gefühl hat der ist vielleicht nicht volle Transparenz.

00:23:17: Der ist vielleicht etwas was so noch im Hintergrund geht dass man sich dann auch in sich selber zurückzieht und sagt, ich werde hier nicht so ganz für voll genommen oder es ist vielleicht wirklich etwas was einem dann auch Sorgen bereiten kann glaube ich.

00:23:36: Und da ist das aus meiner Sicht eher wertschätzend wenn auch manchmal eine Zumutung ja so offen und transparent zu kommunizieren.

00:23:48: Ich finde das Wort Zumutung ganz toll, weil da steckt ja das Wort Mut drin.

00:23:53: Und ich finde es ist so dieses wir sprechen den Menschen also mutig zu auch mit etwas selber irgendwie mutig umzugehen und deswegen finde ich Zumutungen deswegen glaube ich habe ich auch vorhin gesagt im besten Sinne zumuten.

00:24:06: mein Credo ist dass tatsächlich dass wir uns auch in Unternehmen was zumuten dürfen weil wir sind erwachsene Menschen und ich glaub Menschen haben ein sehr feinfühliges Gefühl dafür ob das authentisch ist, was da gerade passiert oder ob da etwas hinter Berg gehalten wird.

00:24:22: Oder an der Oberfläche gescriptet ist und dem würde ich persönlich auch immer nachgeben.

00:24:27: aber wir sehen es glaube ich sehr ähnlich.

00:24:30: Ich glaube aber auch dass es eben Unternehmer-Unternehmerinnen gibt die da ganz bewusst nochmal für sich noch mal eine andere Abwägung finden und für sich vielleicht Dinge sehr viel klarer erstmal selber haben möchten bevor sie sie in die Mannschaft tragen Und auch das kann ja authentisch sein.

00:24:44: Das ist dann einfach ein vielleicht längerer Reflektionsprozess in sich oder eine Entscheidung, bestimmte Dinge auch bewusst für sich zu behalten und nicht nach Außentragen zu wollen.

00:24:57: Kennst du Beispiele dafür?

00:24:59: Dass es so ist... Ich habe mich das öfter gefragt wie lange man tatsächlich mit sowas dann unterwegs ist bevor man das und in welchen Situationen man überhaupt die Möglichkeit hat.

00:25:10: ich glaube wenn wir von tatsächlich echt der Krise sprechen, dann ist es etwas was zeitlicher sehr nahe an einem Ereignis hängt von dem man dann meistens auch gezwungen ist schnell zu sein und direkt zu kommunizieren.

00:25:24: Ja ich glaube schnell muss das schon sein.

00:25:28: Ich kenne aber durchaus Menschen die zumindest die Erlebe die natürlich nicht im Alltag ja aber sie haben dass sie Emotionen oder Unsicherheit nicht sichtbar machen weil sie dem Glaubenssatz folgen, dass die Unsicherheit, die sie selber vielleicht spüren.

00:25:44: Dass die eben auch problematisch auf der Mitarbeiterseite verunsichern kann.

00:25:48: und jetzt würde ich sagen da ist was dran das kann absolut passieren.

00:25:52: nichtsdestotrotz sehe ich es eben so, dass Menschen aushalten können, dass man auch selber mal sagt auch als Chefin und Chef Also ich stehe hier auch gerade vor dem Fragezeichen, ja?

00:26:06: Und für mich ist das eine richtig uncoole Situation die wir gerade haben und wir sortieren uns in dieser Phase.

00:26:11: Wir schaffen es gemeinsam.

00:26:13: Ich habe eine Idee aber auch der Plan wird sich unterwegs ausgestalten.

00:26:17: Meine Perspektive ist dass kann man... Das kann eine Organisation aushalten und sie schafft das.

00:26:23: Das dürfen wir uns zumuten.

00:26:25: Aber genau!

00:26:25: Ich kenne eben auch die Perspektiven, dass

00:26:29: es

00:26:30: Menschen gibt sehr, sehr sicher und er überzeugt auch raustragen möchten.

00:26:37: Und die ihre eigenen Emotionen da eben nicht sichtbar haben möchte in der Kommunikation.

00:26:42: Schnell kann es trotzdem gehen.

00:26:43: aber ich glaube das ist eine Frage was machst du so viel?

00:26:45: Was gibst du von dir selber preis?

00:26:48: Ich finde schon dass es auch so ne Zeit ist die letzten zwei drei Jahre vielleicht indem man tatsächlich relativ oft gezogen ist zu sagen Ich hab noch keine Lösung.

00:27:01: Ich weiß noch nicht, was passiert und wie es weitergeht.

00:27:04: Wir müssen's auf dem Weg entwickeln.

00:27:08: Und das ist auch so etwas, was dieser Krisenzeit mit eher einher geht.

00:27:15: Dass wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aushalten müssen.

00:27:22: Dass selbst die Geschäftsführung ... Das Ziel noch nicht kennt, den Weg noch nicht kennen.

00:27:28: Noch nicht die Lösung parat hat und das stelle ich mir auch manchmal schwer vor.

00:27:32: aber tatsächlich musste ich es auch schon ein zwei drei mal sagen so sagen Ich sehe das was ich dir für die nächsten Wochen um Monate abschätzen kann.

00:27:40: Ich sehe vielleicht auch noch das nächste halbe Jahr Aber ich kann nichts sagen dazu Wie wird das nächste Jahr sein oder wie werden die nächsten acht Monate sein?

00:27:49: Noch nicht mal.

00:27:49: das ist manchmal möglich

00:27:51: Nee, teilig und ich glaube es ist auch gut das zu üben.

00:27:54: Auch in Unternehmen weil das ist ja nur mal die Welt da draußen Ja und hier ist es ja auch im privaten.

00:27:58: ehrlicherweise also wir sind ja nicht in der Situation.

00:28:01: Ich glaube wir werden auch nie wieder dahin kommen dass wir so ein vermeintliches Antizipieren der Zukunft haben.

00:28:07: was wird da im nächsten Jahr auf uns zukommen sondern eigentlich in sehr kontinuierlichen.

00:28:11: Also ich sage ganz gerne Wir irren uns nach vorne wir gucken unterwegs Was passiert und wo wir auch lernen müssen oder auch Mal falsch abbiegen ob wir zurück rudern müssen das irgendwie auch zu teilen und klarzumachen, dass es halt die Realität in der wir leben.

00:28:25: Und das ist jetzt kein Managementversagen per se sondern ich kann diese Komplexität ja nicht vorhersehen, sondern ich muss damit arbeiten und sie auch aushalten lernen irgendwie.

00:28:35: Ich glaube auf das mit der Mannschaft zu üben, das auszuhalten finde ich ganz wertvoll.

00:28:39: Ja genau und die wachsen alle mit dabei?

00:28:42: Absolut!

00:28:44: Sehr schön, prima.

00:28:46: Danke dir Lin, das war echt total bereichernd was du an Perspektiven hattest.

00:28:50: Ja, ich glaube ihr könnt sehen Lin und ich sind hier sehr ähnlich unterwegs.

00:28:54: Nämlich sehr offen und transparent mit den Dingen umzugehen auch in Krisenzeiten und sehr ja unmittelbar eigentlich in die Kommunikation zu treten.

00:29:03: aber es gibt natürlich auf der anderen Seite nämlich Personen die vielleicht für sich bewusst entscheiden nicht alles nach außen zu tragen was sie gerade innerlich bewegt und Emotionen zurückzuhalten Und das hat eine zu respektierende Funktion.

00:29:17: Ich glaube die darf auch da sein.

00:29:19: Für mich ist Transparenz kein Selbstzweck, sondern ich glaube es hilft also zumindest bei mir auch meiner persönlichen mentalen Gesundheit Dinge sichtbar machen zu dürfen und nicht ganz komplett hinterm Berg zu halten.

00:29:32: Aber eben auch der Mitarbeiter schafft das.

00:29:34: was du auch sagtest, wir ernten eben auch Mitarbeit, Commitment, Loyalität Verständnis für Dinge die da gerade passieren.

00:29:42: Und was sich total wertvoll fand war grad der Gedanke Wir sind in Zeiten wo wir nicht sicher wissen, was morgen ist und wie wir auch mit einer Krise umgehen.

00:29:53: Das ist wirklich sehr unvorhersehbar für uns!

00:29:56: Und dann auch mit der Mannschaft zusammen zu üben diese Unsicherheiten auch auszuhalten und zu tragen – ich würde mal sagen fast auf einem Wertesystem, auf einem getragenen Selbstverständnis eher auszuhalten aber nicht diesem Glauben zu verfallen dass wir als Geschäftsführende Absolut den exakten Plan haben wir die nächsten zwei Jahre gestalten, sondern dass wir eben auch zusammen lernen und das wir zusammen mit dem Team lernen diese Komplexität irgendwie auszuhalten.

00:30:27: Und diese schwierigen Phasen auch auszuhalten.

00:30:29: Das fand ich einfach ein super wertvoller Gedanken, den wir da gerade nochmal hatten.

00:30:35: Ich würde sagen Wir dürfen uns gegenseitig etwas zumuten.

00:30:40: wie gesagt war steckt das Wort Mut drin finde ich immer eine sehr wertvolle Perspektive.

00:30:44: Ich mag das Wort und ich glaube, dass können wir auch in unseren Firmen auf jeden Fall tun.

00:30:49: um mich wird es total interessieren wie geht's euch damit?

00:30:53: wo wollt ihr vielleicht auch zukünftig euren team mehr zu muten?

00:30:58: Und wo zieht ihr aber auch eine persönliche grenze dessen was nicht stattfinden darf?

00:31:04: da freue ich mich auf jeden fall auf eure perspektiven.

00:31:07: Wenn ihr mit mir und Linn in Kontakt treten wollt, könnt ihr das herzlich gerne bei LinkedIn tun.

00:31:11: Ich glaube Linnen freut sich absolut über eure Fragen dazu oder eure Perspektiven.

00:31:16: ich genauso weil uns das Thema einfach ja immer wieder begegnet und uns auch immer wieder aufs Neue irgendwie beschäftigt.

00:31:24: Also richtig toll, dass du da warst Linnen fand ich super bereichern unser Gespräch und danke für die ehrlichen Einblickeln Das was euch bei Rose Druck so beschäftigt.

00:31:33: Vielen Dank, dir auch für das schöne Gespräch.

00:31:36: Es wird ein interessanter Gespräch und ja viel Erfolg!

00:31:39: Ja danke dir und dann wünsche ich euch alles Gute und bis zum nächsten Mal.

00:31:44: Danke dir Lin.

00:31:45: Bis

00:31:46: bald!

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